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Kräuter - wo stehen sie richtig?
Die meisten Kräuter stammen aus dem Mittelmeerraum und sind höhere Temperaturen, eine längere Sonnenscheindauer und mildere Winter gewöhnt. Sie stellen also hohe Ansprüche an ihren Standort. Sie bevorzugen meist durchlässige, kalkreiche, magere und humose Böden. Ein nasser, nährstoffreicher, gedüngter Lehmboden ist für sie nicht geeignet.
Im Garten legt man am besten zuerst eine Grube oder einen Hügel an. Die Grube sollte eine Dränageschicht mit einem durchlässigen Material erhalten, am besten aus Kalkschotter. Darauf folgt ein Schicht magerer, wenig lehmhaltiger Mutterboden. Ist der Mutterboden schwer und stark gedüngt, sollte er mit Sand und Kalk vermischt werden, um ihn magerer zu machen. Zuviel Kalk schadet allerdings.
Auch der Hügel sollte zunächst eine Drainageschicht erhalten. Besonders gut macht sich dann eine Abdeckung mit Kalksteinen auf den Erdboden zwischen den Kräutern. Der Kalkstein speichert zusätzlich Wärme. Durch die Wärme wird die Produktion von ätherischem Öl angeregt, dies steigert das Aroma der Kräuter. Zu viele Nährstoffe mindern das Aroma und machen die Pflanzen anfälliger für Frost oder Schädlinge.