Daneben gibt es noch einige Kräuter, die in den einheimischen Böden gut wachsen, die sogar eine regelmäßige Düngung beziehungsweise ein regelmäßiges Umpflanzen verlangen wie der Liebstöckel. Doch auch Balkon oder Fensterbank eignen sich zum Ziehen von Kräutern. In einer Kübel- oder Blumenkastenbepflanzung ist zunächst ebenfalls eine Drainageschicht notwendig, auf die eine magere Blumenerde, am besten Teicherde, aufgebracht wird. In diese Erde werden die Kräuter gepflanzt. Mit kleinen Kalksteinen kann auch hier die Erde abgedeckt werden. Ein Fenster oder ein Balkon, der in südlicher Richtung liegt (südwestlich oder südöstlich), ist ideal. Nur muß hier darauf geachtet werden, daß es den Kräutern an besonders heißen Tagen nicht an Wasser mangelt. Denn auch wenn sie an trockene Böden angepaßt sind - völlig austrocknen darf der Boden auch nicht, sonst vertrocknen die Kräuter. Pflanzen, die es dauernd feucht bis naß benötigen, wie die Brunnenkresse, können in kleinen Kübeln gezogen werden, in denen dauernd eine Wasserschicht vorhanden sein sollte.
Bein Düngen sollte auf chemische Dünger verzichtet werden. Besser sind organische Dünger mit einem ausgewogenen C/N Verhältnis. Das richtige Verhältnis zwischen C (Kohlenstoff) und N (Stickstoff) verhindert eine Überdüngung und damit einen Verlust an Aroma und an Wirkstoffen. Viele der Kräuter mögen es sowieso eher karg. Die anderen wie der Liebstöckel sollten mit Kompost, Rinderdung, Brennnesselbrühe oder ähnlichem gedüngt werden.
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Garten 3/3 |
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