Bärlauch

Botanisch: Allium ursinum (Liliengewächse)

Wildwachsender Bärlauch im Frühjahr Allgemeines Bärlauch ist eine einheimische Pflanze krautreicher Laubwälder wie Buchenwäldern auf kalk- und humusreichen Böden oder in Auwäldern. Der Bärlauch treibt aus, bevor die Bäume ihr Laub entfalten und fruchtet, wenn es voll entwickelt ist. Dann sterben die Blätter des Bärlauch ab und nur die Zwiebel bleibt erhalten. Er ist also frisch nur saisonal zu erhalten. Zur Blütezeit bildet der Bärlauch aromatisch duftende Teppiche aus seinen weißen, kugelförmigen Blütenständen, die einzelnen Blüten sind sternförmig. Wegen seines dem Knoblauch ähnlichen Geruchs wird er auch Wilder Knoblauch genannt. Der Bärlauch fand vor einigen Jahren Einzug in die Sterne-Gastronomie und wird heute in vielen Produkten (vom Käse bis zum Hackbällchen) verwendet. Sein Geschmack erinnert an Knoblauch, mit dem er auch verwandt, aber viel zarter ist und der Genuss bleibt ohne Folgen bezüglich des Geruchs.

Allgemeines Bärlauch eignet sich besonders bei Verdauungsbeschwerden, da es gärungs- und fäulniswidrig wirkt, hat aber auch ähnliche positive Wirkungen auf Gefäße wie der Knoblauch, nur nicht so stark. Früher wurde er auch gegen Darmwürmer eingesetzt.

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