Botanisch: Allium ursinum (Liliengewächse)

Küche: In der Küche gibt es für den Bärlauch vielfältige Verwendungsmöglichkeiten wie in Salaten, Gemüse, Pesto, Suppen, Gehacktem Fleisch, kurz bei allem, wofür Knoblauch auch eingesetzt werden kann.
Die Saison für Bärlauch ist sehr kurz (April bis Juni). Um länger Bärlauch genießen zu können, ist das Einfrieren der Blätter zu empfehlen. Beim Trocknen verlieren sie ihr typisches Aroma, für heilkundliche Zwecke wird das Trocknen allerdings empfohlen.
Bei einem geeigneten Boden, der tiefgründig, basen- und nährstoffreich, sowie etwas feucht sein sollte, lässt sich Bärlauch durchaus auch im Garten ziehen. Er treibt aus, bevor die Bäume ausschlagen und zieht dann später wieder ein, wenn die Bäume ihr Laub entfaltet haben. Bärlauchsamen können im Herbst direkt am geplanten Standort ausgesät werden, aus ihnen keimen im Frühjahr kleine Pflänzchen mit nur einem kleinen Blatt, die aber bereits leicht nach Knoblauch riechen. In den Folgejahren entwickeln sich daraus die richtigen Bärlauchpflanzen, deren Blätter am besten vor der Blüte geerntet werden. Aus den Blüten entstehen Fruchtstände, deren Samen sich aussäen und so für eine weitere Vermehrung sorgen. Bärlauch und Maiglöckchen sollten nicht zusammen gepflanzt werden, um eine Verwechselung zu vermeiden, da die Maiglöckchen giftig sind.
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Bärlauch 2/3 |
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