Sie befinden sich hier > Gewürze > Bockshornklee; Volksmedizin, Küche, Anbau

Bockshornklee

Botanisch: Trigonella foenum-graecum (Fabaceae

 

Anissamen Volksmedizin: Bockshornkleesamen wirkt verdauungsfördernd, gegen Blähungen, regt den Stoffwechsel an, soll blutzuckersenkende, blutdrucksenkende und Milchfluss anregende Eigenschaften haben. Die zerdrückten Samen in heißer Milch werden bei Entzündungen, Quetschungen, Gicht und Geschwüren als Umschlag angewendet. Der Samen ist reich an Eisen und Phosphor. Das im Bockshornklee enthaltene Diosgenin dient als Grundstoff für Verhütungsmittel und Hormonbehandlungen.

 

Küche: Vor dem Mahlen wird der Bockshornkleesamen meist leicht angeröstet, da sich beim Erwärmen ein angenehmer Geschmack entwickelt, bei einer Überhitzung werden die Samen allerdings rot und bitter. Bockshornklee ist ein Bestandteil von Currygewürz, wird in Chutneys, in Ägypten für Soßen und in Indien auch als Kaffeeersatz verwendet. In der Lebensmittelindustrie dient er als Grundstoff für künstlichen Ahornsirup und zur Erzeugung von Vanille- und Karamelaromen.

 

Anbau: Bockshornklee kann in Kästen gezogen werden, als Mittelmeerpflanze ist sie frostempfindlich und empfindlich gegen Staunässe. Ein nährstoffreicher, durchlässiger Boden bekommt ihr am besten. Keimfähige Samen sind in manchen Gewürzläden zu erhalten. 

 Nächste Seite

 

© Nature-Flash 2012

Wuerzkraut.de
Kräuter in vielen Sorten und Stauden für den Garten