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Brunnenkresse
Botanisch: Nasturtium officinale (Brassicaceae)
Küche: Brunnenkresse wird als Salat oder als Beigabe zu anderen Salaten (Kopf-, Gurken-, Tomaten- und Kartoffelsalat), zu Sandwich, Quark, Omeletts, Käse, belegten Broten, als Suppenwürze und zu Süßwasserfischen wie Karpfen und Hecht verwendet. In Gewürzmischungen gehackter Kräuter zu Kartoffeln und in Kräuterbutter darf Brunnenkresse nicht fehlen.
Anbau: Brunnenkresse ist sehr anspruchsvoll, sie gehört zu den Sumpfpflanzen. Sie braucht immer einen nassen Fuß, das heißt, der Boden sollte im Schnitt 1 cm überflutet sein. Dazu eignen sich am besten Schalen oder im Freiland kleine Folien-Teiche. Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden. Die Samen keimen allerdings nur auf feuchtem, nicht aber auf nassem Boden. Der Wasserstand ist nach dem Keimen allmählich zu erhöhen. Neben der Aussaat ist auch eine Vermehrung durch Stecklinge möglich, die Pflanzen weisen bereits an den Knoten Wurzeln auf und lassen sich so leicht ziehen.