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Eberraute
Botanisch: Artemisia abrotanum (Asteraceae)
Küche: Für die Küche werden die noch nicht verholzten Triebe der Eberraute verwendet, die bis August geerntet werden. Mit ihrem an Zitronen erinnernden Geruch eignet sie sich vorsichtig dosiert für Salate, Soßen und Braten.
Anbau: Am besten werden im Frühsommer Triebspitzen in eine kalk- und humusreiche Erde gesetzt, die sich meist schnell bewurzeln. Der Boden darf nicht staunass sein, da dies der Eberraute gar nicht bekommt. Ein regelmäßiger Rückschnitt bis August dämpft das Längenwachstum der Triebe, die ansonsten fast einen Meter groß werden können. Ein Rückschnitt später im Jahr führt zu einer verminderten Frostresistenz, allerdings ist nur in sehr rauen Lagen oder Winter ein besonderer Frostschutz notwendig.