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Kresse (Gartenkresse)
Botanisch: Lepidium sativum (Brassicaceae)
Allgemeines: Die Heimat der Gartenkresse ist Vorderasien, wahrscheinlich Persien, sie ist in den Gräbern der Pharaonen gefunden worden und die Römer brachten sie nach Mitteleuropa. Karl der Große förderte ihren Anbau. Sie galt schon früher als Frühlingssalat und fand Verwendung als Heilpflanze. Verwendung finden meistens nur die jungen Sprosse mit den Keimblättern.
Volksmedizin: Gartenkresse enthält viel Vitamin C, dazu die Vitamine B1 und K, Carotin, Schwefel und Eisen. Sie wirkt erfrischend bei Frühjahrsmüdigkeit und soll die Produktion roter Blutkörperchen anregen, sowie bei Haarausfall und Kopfschmerzen helfen. Auch Erfolge bei Gift und "Hirnverunreinigungen" wurden von ihr in den alten Kräuterbüchern berichtet.