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Muskat
Botanisch: Myristica fragans (Myristicaceae)
Volksmedizin: Muskatnuss ist ein Narkotikum, bewirkt aber auch eine Entgasung des Magens. Daneben wurde sie zu magischen Zwecken eingesetzt, auch als Aphrodisiakum wurde die Muskatnuss angepriesen. Die Rezepte dazu entbehren nicht einer gewissen Pikanterie, so wird zum Beispiel die Verabreichung von einer viertel bis halben Muskatnuss in Rotwein empfohlen. Was nicht ungefährlich ist, da größere Mengen Muskatnuss tödlich sein können und zudem kann durch die oben bereits beschriebene Steigerung der Wirkung von Alkohol auch das Gegenteil eintreten und das „Objekt der Begierde“ einfach sanft entschlummern.
Küche: Die Muskatnuss wird gerieben zu Kuchen, Süßspeisen, Fleisch, Fisch, Kartoffelbrei, Wurst, dem schottischen Nationalgericht Haggis, Mortadella, Blumenkohl, Rosenkohl, Bechamel-Sosse, Schwarzwurzel, Spinat, Käse, Hammel, Kaugummi, Limonade und Punsch verwendet.
Mit gemahlenem Macis werden Kuchen, Süßspeisen, Wurst, Fleischgerichte und Suppen gewürzt, mit der ganzen Muskatblüte englische Stews, Suppen, Soßen, Gelees und Curries. Es ist auch im Currygewürz enthalten.