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Öl
Lateinisch: Triglyzeride
Allgemeines: Die ätherischen Öle sind aromatisch und schnell flüchtig. Sie sind für den intensiven Geruch der Kräuter und Gewürze verantwortlich, denn die ätherischen Öle werden bei der Beschädigung der Pflanze frei. Die ätherischen Öle sind beim Thymian in Drüsenhaaren auf der Pflanzenoberfläche, beim Fenchel vor allem im Samen in speziellen Gängen lokalisiert. Durch ihre hohe Flüchtigkeit riechen die Pflanzen auch schon ohne Beschädigung mehr oder weniger stark.
Volksmedizin: Verschiedenen Ölen werden verschiedene Heilwirkungen nachgesagt: Borretschöl, das Öl aus dem Borretschsamen, soll bei Autoimmunreaktionen helfen. Olivenöl verwendeten die Griechen nicht nur zum Essen sondern auch als Kosmetikum, welches die Haut pflegt und jugendlich erhält. Die Wirkungen der ätherischen Öle sind mit denen der Pflanzen häufig identisch und bei den Pflanzenbeschreibungen zu finden.
Küche: Öle werden zum Braten und für Salatsoßen, neuerdings auch in der Molekularküche, aber auch für Nachtische verwendet.