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Pfeffer
Botanisch: Piper nigrum (Piperaceae)
Allgemeines: Neben dem Echten Pfeffer gibt es noch den Langen Pfeffer (P. longum), der ebenfalls aus Indien stammt und sich im Orient großer Beliebtheit erfreut, den Kubeben-Pfeffer (P. cubeba), der aus Malaysia stammt und in Europa als Heilmittel verwendet wurde, den Ashanti-Pfeffer (P. guineense), der in Afrika als Gewürz verwendet wird, und milder als der Schwarze Pfeffer ist, und den Bethel-Pfeffer, dessen Blätter in Afrika zusammen mit den Nüssen der Areka-Palme als narkotisches Genussmittel gekaut werden. Es gibt noch weitere Pfefferarten, die zu verschiedenen Zwecken genutzt werden.
Der Rosa Pfeffer hat nichts mit dem Pfeffer zu tun, er stammt von einer ganz anderen Pflanze (Schinus molle), einem Efeugewächs aus Südamerika. Der Rosa Pfeffer soll gesundheitlich nicht unbedenklich sein.
Küche: Gemahlener Pfeffer verliert schnell sein Aroma, deshalb sollte er immer frisch gemahlen werden. Fleisch, Wurst, Fisch, Salat, Soßen, Suppen, Gemüse, Eingelegtes Gemüse, Käse, Marinaden und vieles andere wird mit Pfeffer gewürzt. Weißer Pfeffer passt besonders gut zu Weißwein-Soßen, grüner Pfeffer zu Fleisch, Reis und Gemüse. Mit Pfefferöl, das eine geringere Schärfe aufweist, werden Fertig-Soßen, Salatsoßen und Büchsenfleisch gewürzt.