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Pfefferminze

Botanisch: Mentha x piperita (Lamiaceae)

 

Pfefferminztrieb mit BlütenVolksmedizin: Pfefferminze ist reich an ätherischem Öl (Japanisches Heilöl), das gegen Migräne, Erkältungskrankheiten und, besonders beliebt dank der Amerikaner, im Kaugummi verwendet wird. Pfefferminze beruhigt den Magen, hilft bei Darmbeschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Blähungen und regt die Produktion und Sekretion der Gallenflüssigkeit an. Ferner wird es bei Zahnschmerzen und Entzündungen im Mund angewendet. Das Pfefferminzöl findet Verwendung in Bonbons, Zahnpasten und Likören.

 

Küche: Nicht erst seit "Asterix bei den Briten" gilt die Pfefferminzsoße, allerdings zum Hammelbraten und nicht zum Wildschwein, als ein Nationalgericht der Briten. Roh oder mitgekocht wird Pfefferminze für Fleischgerichte, Fisch, Soßen, Suppen und Salate verwendet. Tomaten- und andere Cocktails, Obst- und Gemüsesalate, gedünstetes Gemüse, Quark und Farce gewinnen durch Minze. Das typische Minzblättchen als Garnierung beim Nachtisch ist schon fast sprichwörtlich geworden.

 

Anbau: Pfefferminze lässt sich nur über Ausläufer vermehren, da die bei uns verwendete Pfefferminze ein Bastard aus zwei verschiedenen Minzen ist. Am besten wachsen Ausläuferstücke mit zehn Zentimetern Länge und drei "Augen" an. Vor dem Einpflanzen empfiehlt es sich, die Ausläufer einige Stunden in Wasser zu legen und dann fünf Zentimeter tief einzusetzen. Pfefferminze benötigt einen gut durchlüfteten, nährstoffreichen Boden an einem halbschattigen Platz. Die Pfefferminze alle drei Jahre umpflanzen, dann wächst sie besser. Durch ihre Ausläufer sucht sie sich allerdings auch selbst ihren idealen Wuchsort. Gute Nachbarn für Pfefferminze sind Möhren, Salat, Tomaten, Kartoffeln und Kohlpflanzen.

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