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Portulak
Botanisch: Portulaca oleracea (Portulacaceae)
Küche: Portulak sollte möglichst nicht mitgekocht werden, da dadurch Vitamine verloren gehen. Er wird für Salate (Kopf-, Tomaten-, Gurkensalat), Suppen (speziell Rahmsuppen), Soßen, Quarkspeisen, als Gemüse mit Spinat, zu gedünsteten Tomaten, Paprikaschoten, Zwiebeln und Knoblauch und als Kapernersatz (eingelegte junge Knospen) verwendet.
Anbau: Portulak ist eine ein- bis mehrjährige Pflanze, die im Mai an einer sonnigen, windgeschützten Stelle ausgesät wird. Die Samen dürfen nicht mit Erde bedeckt werden, da Portulak ein Lichtkeimer ist. Der Boden sollte nur mäßig nährstoffreich sein. Es empfiehlt sich nach 3-4 Wochen eine Folgesaat, um ihn dauernd zur Verfügung zu haben. Angepflanzt wird in der Regel die Varietät sativa (var. sativa), die allgemein größer ist als die Wildpflanze.