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Safran

Botanisch: Crocus sativus (Liliaceae)

 

Safran in einem Päckchen zu 2 Gramm, ein kleines VermögenVolksmedizin: Safran werden vielfältige Wirkungen nachgesagt, so bei rheumatischen Erkrankungen, Verspannungen, Kopfschmerzen, Husten, Asthma, aber auch aphrodisierende Eigenschaften. Safran kann bei übermäßigen Genuss zu gesundheitlichen Beschwerden wie Schwindel und Kopfschmerzen führen.

 

Küche: In der mittelalterlichen Küche wurde Safran sehr häufig verwendet, heute dagegen nur noch an wenigen Speisen: Safrankuchen, Bouillabaisse, Fischgerichten, Soßen zu Schalentieren, Risotto, Brot, Käse, Limonaden und Liköre. Um die Speisen ohne den Safrangeschmack zu färben, kann Saflor verwendet werden.

 

Anbau: Safran gehört zu den im Herbst blühenden Krokussen, er wird also im Sommer gepflanzt. Er benötigt einen sonnigen Standort, an dem der Boden nicht zu nass und schwer sein sollte. Die ideale Tiefe zum Pflanzen ist 5-10 Zentimeter. Die Blüte ist eher selten, daher lohnt sich ein Anbau hier eher nicht.

Neben dem Safrankrokus gibt es noch andere im Herbst blühende Arten, die als Gartenzierpflanzen verwendet werden. Insgesamt gibt es rund 80 verschiedene Krokus-Arten, die vor allem in Kleinasien und im Mittelmeergebiet beheimatet sind.

 

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