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Sellerie
Botanisch: Apium graveolens (Apiaceae)
Volksmedizin: Besonders Wilder Sellerie, aber auch die Zuchtform, ist reich an Vitamin C (Blätter), die Knolle an den Vitaminen B1, B2 und Nicotinsäureamid, Carotin und den Mineralien Calcium, Natrium, Kalium, Magnesium und Phosphor.
Er wirkt harntreibend, weshalb Nierenkranke Sellerie nur mit Vorsicht genießen sollten. Der frische Presssaft wird für Schlankheitskuren verwendet, da er schädliche Stoffwechselprodukte austreibt. Sellerie wirkt appetitanregend, allgemein stärkend, fieberhemmend, schleimlösend und blähungstreibend. Wilder Sellerie enthält eine dem Insulin ähnliche Substanz, daher gilt er als geeignete Würze für Zuckerkranke.
Küche: Die Blätter werden für Salate, Grillgewürze, Soßen, Suppen und in Milch zum Pochieren von Fisch, der Knollensellerie für Salat und der Bleichsellerie für Suppen und Eintöpfe genommen. Die Samen sind in Grillgewürzen, Selleriesalz, Curry (Gewürz), Suppen, Eintöpfen und Pickles enthalten. In Italien wird Sellerie Bratensoßen hinzugefügt und zu Schwarzbrot mit Käse gegessen.