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Soja

Botanisch: Glycine max  (Fabaceae)

 

SojaschotenAllgemeines: Sehr umstritten ist der Einsatz von biotechnologisch (gentechnisch) veränderten Sorten. Bei einigen Laboruntersuchungen mit Ratten zeigten sich bei der Fütterung von gentechnisch veränderten Pflanzen unerwüschte Nebenwirkungen wie geringere Fruchtbarkeit, erhöhte Sterblichkeit und geringere(s) Größe/Gewicht. Hier besteht noch ein großer Forschungsbedarf, der aber möglicherweise zu spät kommt, da sich die gentechnisch veränderten Pflanzen, immer mehr durchsetzen, einerseits durch Agrobetriebe bzw. -firmen, andererseits durch Pollenübertragung von gentechnisch veränderten zu nicht gentechnisch veränderten Pflanzen. Inwieweit veränderte Gene auch auf verwandte Wildpflanzen überspringen können, wird derzeit an einigen Wildpflanzen aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) untersucht.

 

Küche: Am bekanntesten ist wahrscheinlich die Sojasoße, eigentlich Sojasoßen, da sie sich je nach Zutaten und Zubereitung sehr stark im Geschmack voneinander unterscheiden können. Im Fernen Osten gibt es die Miso-Paste, die aus vergorenem Reis und Soja besteht, das Soja-Öl, die Soja-Keimlinge, die Soja-Milch, den Tofu und vieles andere mehr. Soja ist auch Bestandteil der Worcester(shire)-Soße. Aus der fernöstlichen Küche ist Soja nicht wegzudenken. Er spielt dort eine wichtige Rolle. Aus der alten Kulturpflanze ist ein bedeutender Zweig der heutigen Lebensmittelindustrie geworden.

Anbau: Soja hat eine lange Wachstumszeit (Vegetationsperiode) und reift sehr spät, daher ist Soja für einen Anbau in Deutschland kaum geeignet.

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