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Duftveilchen

Botanisch: Viola odorata (Violaceae

 

Duftveilchen mit ihren kleinen BlütenAllgemeines: Wie viele unserer Gewürzpflanzen kommt auch das Duftveilchen, auch Wohlriechendes Veilchen genannt, aus dem Mittelmeerraum, ist aber inzwischen nicht nur im Garten, sondern auch im Gebüsch an Waldrändern und Wegen zu finden. Die Verbreitung übernehmen Ausläufer und Ameisen: Sie tragen die Samen in ihren Bau, wo sie dann keimen. Als Belohnung erhalten sie dafür ein so genanntes Ölkörperchen, welches am Samen der Duftveilchen hängt. Auch andere Veilchen, wie das Hainveilchen (V. riviniana), können in der Küche verwendet werden.

 

Volksmedizin: Duftveilchen enthalten eine Salicylverbindung und wirken Schleim lösend und Auswurf fördernd und gelten daher in der Volksmedizin bei Bronchitis als wirksam.

 

Küche: Aus der Küche sind besonders Veilchensirup und kandierte Veilchenblüten bekannt.

 

Anbau: Ein halbschattiger Standort mit einem feuchten, humusreichen, lehmhaltigen Boden eignet sich besonders für die Veilchen. Es ist am einfachsten, sich in der Gärtnerei mit Jungpflanzen zu versorgen. Durch die Ausläufer und die Samen, die von Ameisen verschleppt werden, verbreitet sich das Duftveilchen dann schnell.

 

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