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Weinraute

Botanisch: Ruta graveolens (Rutaceae)

 

Weinraute sollte bei Sonnenschein nicht berührt werdenKüche: In geringen Mengen wird die Weinraute an Salate, Fleisch- und Käsegerichte, Spinat, Wirsing, Pilze, Hammel, gekochten Fisch und Quark gegeben. Sie ist auch eine klassische Zutat zu Grappa. Die Samen sind in einer Marinade für Rebhühner enthalten, mit Pflaumen ergeben die Blätter eine Fleischsoße, das Rautenöl wird als Gewürz und Parfüm verwendet.

 

Anbau: Im Februar kann die Weinraute im Haus vorgezogen, Ende Mai dann ins Freiland ausgepflanzt werden. Ein sonniger und warmer Platz auf kalkhaltigem, steinigem, nährstoffarmem Boden behagt der Weinraute am besten. Ein trockener Sommer bekommt der Weinraute besser als ein nasser. Da die Weinraute frostempfindlich ist, muss sie im Winter abgedeckt werden. Im Frühjahr werden die Triebe zurückgeschnitten, ein Ausschneiden der Blütenstände fördert das Blattwachstum.

 

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