Botanisch: Trigonella foenum-graecum (Schmetterlingsblütler)

Bockshornklee, botanisch Griechischer Bocks-Hornklee genannt, ist im Mittelmeergebiet heimisch. Der Name Trigonella leitet sich wahrscheinlich von den triangelförmigen Blüten ab, foenum-graecum heißt griechisches Heu. Die Ägypter nutzten den Bockshornklee als Gewürz, Heilmittel und zum Einbalsamieren von Toten, die Griechen und Römer nur als Gewürz und Heilmittel.
Karl der Große ließ Bockshornklee in den Gärten seiner Pflalzen anbauen, dabei wurde damals keine Unterscheidung zwischen Würz- und Heilkräutern vorgenommen, so dass unsicher ist, ob die in der Pflanzliste der Pfalzen angegebenen Arten für beide Zwecke oder nur zu einem Zweck eingesetzt wurden. In den nördlichen Gegenden ist Bockshornklee ganz oder gemahlen dem Getreide in Silos beigemischt worden, um Insektenfraß zu verhindern, er wurde auch als Viehfutter angebaut. In Libyen und Eritrea galt Bockshornklee auch als Nahrungsmittel, besonders Frauen sollen den Bockshornklee seines hohen Nährstoffgehaltes wegen ihrer Nahrung zugesetzt haben, um die dort als schön empfundene Leibesfülle (an den wichtigsten Stellen) zu erhalten.
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Bockshornklee 1/3 |
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