Botanisch: Satureja hortensis / montana (Lippenblütler)

Sommerbohnenkraut ist eine einjährige Pflanze, die jedes Jahr wieder ausgesät werden muss. Die Samen sollten aber nicht zu alt sein, da sie sonst schlecht oder gar nicht mehr keimen. Sie verträgt sich sehr gut mit Bohnen, die Favoriten sind Buschbohnen, die auch weit gehend blattlausfrei bleiben, wenn Bohnenkraut in ihrer unmittelbaren Nähe steht. Ab Anfang April ist es möglich, Bohnenkraut geschützt vorzukultivieren. Nach den letzten Frösten wird es im Freiland nicht tiefer als in der Vorkultur ausgepflanzt. Stehen die Pflanzen zu dicht, bleiben die Blätter klein. Zur Blütezeit ist das Aroma am stärksten. Das ausdauernde Winterbohnenkraut ist einigermaßen frosthart und übersteht normale mitteleuropäische Winter, kann aber, obwohl eigentlich immergrün, in rauen Wintern alle Blätter verlieren. Ab März kann Winterbohnenkraut geschützt vorkultiviert werden oder im April oder Mai und wieder im August direkt ins Freiland ausgesät werden. Da es sich um einen Lichtkeimer handelt, dürfen die Samen nicht mit Erde bedeckt werden. Winterbohnenkraut kann auch durch eine Stockteilung oder Stecklinge vermehrt werden. Einen nährstoffarmen, aber kalkhaltigen Boden an einer sonnigen Stelle behagt dem Winterbohnenkraut am meisten. Bekommt das Winterbohnenkraut zu viel Wasser, ist es im Winter frostempfindlicher.
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Bohnenkraut 3/4 |
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