Botanisch: Nasturtium officinale (Kreuzblütler)

Die Brunnenkresse ist ein einheimisches Gewächs fließender, nährstoffreicher Gewässer und kann dort größere Bestände bilden. Es lässt sich allerdings sehr leicht mit dem Bitteren Schaumkraut (Cardamine amara) verwechseln, welches auch essbar ist. Bereits die Römer verwendeten die Brunnenkresse als Salat- und Gewürzpflanze. Den Höhepunkt ihrer Verbreitung hatte sie im 14. Jahrhundert in Frankreich, wo sie in großen Kulturen angebaut wurde, auch in Thüringen kultivierte man die Brunnenkresse in großen Becken. Das Sammeln in der Natur ist nicht zu empfehlen, da durch die möglichen Verunreinigungen in den Gewässern und Gräben Darminfektionen möglich sind.
Die Brunnenkresse ist reich an den Vitaminen A, C, D und E und weist ätherisches Öl, Mineralien (Jod), Gerb- und Bitterstoffe auf. Sie eignet sich für eine Frühjahrskur, weil sie den Stoffwechsel anregt. Brunnenkresse aktiviert die Ausscheidungsorgane und wirkt so Blut reinigend, sie wird bei Rheuma und Gicht, Haut-, Lungen- und Nierenleiden (Nieren- und Gallensteine) eingesetzt. Allerdings kann eine Überdosierung zu einer Nierenreizung führen. Besonders wertvoll sind die jungen Blätter.
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Brunnenkresse 1/3 |
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