Botanisch: Artemisia dracunculus (Köpfchenblütler)

Die Heimat des Estragon liegt in den südrussischen und mongolischen Steppengebieten, über das östliche Mittelmeergebiet gelangte er mit den Kreuzfahrern nach Nord- und Mitteleuropa. Bereits die Römer kannten Estragon: Sie hielten ihn für ein Schutz ? und Heilmittel bei Schlangenbissen und gegen Drachen (lat. Drago, dracunculus = lat. Kleiner Drache), daher trugen sie einen Zweig Estragon bei sich. Von diesem Glauben und dieser Sitte leitet sich wahrscheinlich der Name für den Estragon ab. Später wurde den Kreuzfahrern die Einfuhr des Estragons zugeschrieben als "Das Kraut, was die Kreuzfahrer mitbrachten“. Es gibt zwei verschiedene Sorten: den französischen und den russischen (auch "deutscher" genannt) Estragon. Der französische Estragon ist frostempfindlicher, aber feiner im Geschmack als der russische.
Estragon wirkt positiv auf die Verdauungsorgane. Er gilt als Mittel gegen Skorbut, als harntreibend, herz- und magenstärkend. Estragon enthält Jod und andere Mineralien.
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Estragon 1/3 |
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