Botanisch: Sambucus nigra (Geißblattgewächse)

Der Schwarze Holunder ist eine einheimische Pflanze der Waldlichtungen, der Waldränder, Gebüsche und Ruderalstellen (Brachflächen, meist nahe Wohngebieten). Der Holunder wächst bevorzugt auf sticksoffreichen Böden. Bei den Germanen war der Holunder heilig und der Göttin Freya (Frau Holle) geweiht. Seine Früchte, Beeren genannt, sind schwarz, sie werden unter anderem zum Färben von Getränken und Marmeladen verwendet. Die großen schirmförmigen weißen bis elfenbeinfarbenen "Blütenschirme" sind sehr auffällig und riechen sehr aromatisch. Die Blüten und die Früchte finden in vielfältiger Form Verwendung. Alle Teile des Holunders sind roh giftig, der Genuss führt zu Brechreiz und Durchfall. Durch Erhitzen werden sie genießbar.
Das Holunderholz war bei Studierenden sehr bekannt, da das "Holundermark", welches von sogenannten Wassertrieben geerntet wurde, sich ideal für die Anfertigung mikroskopischer Schnitte eignet. Es ist nicht zu weich und nicht zu hart und sehr gut mit einer Rasierklinge schneidbar.
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Holunder 1/3 |
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