Botanisch: Sambucus nigra (Geißblattgewächse)
Die Rinde des Schwarzen Holunders wirkt abführend, die Blüten anregend und schweißtreibend, weshalb sie häufig Bestandteil oder alleiniger Bestandteil von Teemischungen bei grippalen Infekten sind. Größere Dosen können jedoch zu Brechreiz führen.
Mit den Beeren wurde früher Moselwein gewürzt oder mit ihnen eingekochte Früchte, Gelees und Marmeladen aromatisiert. Die Beeren wurden auch zum Färben von Wein und Apfelgelee verwendet. Die jungen Blütenstände schmecken hervorragend in Backteig.
Holunder wächst fast überall, bevorzugt aber frische, nährstoffreiche (stickstoffreiche) tiefgründige Böden. Früher war der Holunder ein Zier- und Obstgehölz. Holunder wird häufig durch Vögel verbreitet.
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Holunder 2/3 |
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