Kapuzinerkresse

Botanisch: Tropaeolum majus (Kapuzinerkressegewächse)

AnissamenAllgemeines Die Kapuzinerkresse, auch kurz Kapuziner genannt, stammt aus Peru und Bolivien, von dort gelangte sie um 1600 nach Spanien und sehr schnell auch nach Großbritannien. Als rankende Gartenpflanze ist sie heute weit verbreitet. Hier in Europa ist sie einjährig, in ihrer Heimat ausdauernd. Die Blüten werden dort von Kolibris bestäubt.

Der Name leitet sich von tropaeum (=Siegeszeichen) und den schildförmigen Blättern ab. Die Blüten gleichen den Helmen oder Kopfbedeckungen von Kapuzinern, daher rührt der Name. Helme und Schilde wurden früher als Siegeszeichen zur Schau gestellt. Es gibt inzwischen verschiedene Arten und Varietäten als Gartenzierpflanze

Heilkunde Die Kapuzinerkresse enthält Senfölglykoside sowie Eisen und ist reich an Vitamin C. Sie wirkt antibakteriell und wird bei Harnwegsinfektionen und Bronchitis verwendet. Es sollte nicht zu viel auf einmal gegessen werden, es kommt ansonsten zu Darmreizungen.

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