Botanisch: Anthriscus cerefolium (Doldenblütler)

Kerbel lässt sich nicht trocknen (Aromaverlust), wird aber frisch zu folgenden Gerichten empfohlen: Fisch, Geflügel (speziell Huhn), Hammelfleisch, Kalbfleisch, jungem Gemüse, Eier- und Käsegerichten, Suppen, Kerbelsuppe und Soßen. Kerbel ist Bestandteil der fines herbes und wird häufig zusammen mit Estragon verwendet, seine Verwendungsmöglichkeiten ähneln denen der Petersilie.
Kerbel kann wie Kresse das ganze Jahr über auf der Fensterbank gezogen werden. Um immer frisches Kerbelkraut zur Verfügung zu haben, bietet es sich an, alle 14 Tage Kerbel neu auszusäen. Ab März kann Kerbel auch ins Freiland gesät werden, er bevorzugt einen lockeren, durchlässigen, feuchten Boden an einem halbschattigen Ort. Wenn Kerbel zu trocken steht, bildet er schnell Blüten, was das Aroma stark verändert, daher sollte er vor der Blüte geerntet werden. Kerbel verträgt sich gut mit Salat, den er auch vor Schnecken und Blattläusen schützt.
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Kerbel 2/3 |
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