Botanisch: Coriandrum sativum (Doldenblütler)

Als Gewürz passt Koriandersamen zu Fisch- und Fleischgerichten (grob gemahlen zu Lamm, Ziege, Schwein), ist in Lebkuchen, Aachener Printen, Spekulatius und anderen Backwaren (Apfeltorte, Biskuits, Brot) enthalten, wird in Marmeladen, Würsten, Pasteten, Schinken, Senf, Soßen und Marinaden verwendet, das Öl und die Samen auch für Liköre und Wermutgetränke (Gin, Allasch, Kartauserlikör). Die Samen und die Blätter sind Bestandteil von Curry (Gewürz), das getrocknete Koriandergrün ist auch Bestandteil indischer Curries (Fleisch- und Gemüsegerichte). Koriandersamen sind licht- und luftempfindlich und sollten daher in einem dunklen, luftdichten Gefäß gelagert werden. Spitzenköche empfehlen den Koriandervor dem Mahlen leicht anzurösten.
Koriander ist eine einjährige Pflanze, die im März an einem geschützten Ort vorgetrieben werden kann. Eine Aussaat ins Freiland ist ab April an einer geschützten Stelle möglich. Im Mai können die Pflanzen mit 10-15 Zentimeter Abstand vereinzelt werden, aber auch, wenn sie nicht zu dicht gesät worden sind, als Gruppe stehen bleiben. Ein sonniger, aber geschützter Standort auf lockerem, kalkhaltigen Boden behagt Koriander besonders. Die Samen können ab August, bevor sie abfallen, am besten frühmorgens geerntet werden. Für frisches Koriandergrün können auch im Winter in kleinen Töpfchen Korianderpflanzen gezogen werden.
|
Koriander 2/3 |
Infos |
Kräuter |
Gewürze |
Rezepte |
Über wuerzkraut |
Impressum |
barrierefrei
