Liebstöckel

Botanisch: Levisticum officinale (Doldenblütler)

LiebstöckelpflanzeKüche Die ganze Pflanze kann verwendet werden: Zu Fleisch- und Fischgerichten, Fleischfüllungen, Rouladen, Suppen, Soßen, Hammelbraten, Hackfleisch, Schwein, Eintöpfen und Salaten (speziell Tomaten- und Paprikasalaten) passt dieses Gewürz als Blatt oder Same. Die Samen schmecken sehr gut auf Käsebroten, im Brot, Kuchen, in Salaten, zerdrückt zu Reis oder Kartoffelbrei, in Likören dienen sie als Stärkungsmittel. Die Blattstiele können gedünstet als Gemüse gegessen werden oder passen in Eintöpfe. Liebstöckel ist sehr intensiv, daher empfiehlt sich eine sparsame Verwendung.

Garten/Anbau Liebstöckelpflanzen werden sehr alt und groß, sie benötigen mindestens einen ¼ Quadratmeter Fläche (50 x 50 cm). Im August wird Liebstöckel ausgesät, und im folgenden März werden die kräftigsten Pflanzen aussortiert, die anderen verworfen. Die Pflanzen können später auch durch Teilen vermehrt werden. Liebstöckel gedeiht besonders gut an einem halbschattigen Ort auf nährstoffreichem, kalkhaltigem und tiefgründigem Boden. Er sollte immer feucht gehalten werden. Der beste Erntezeitpunkt ist Juni/Juli, bevor die Pflanze blüht. Die Triebe mit Blüten sollten rechtzeitig entfernt werden, damit der Liebstöckel mehr Blätter entwickelt, es sei denn, die Samen sollen geerntet werden.

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