Botanisch: Laurus nobilis (Lorbeergewächse)

Lorbeer ist ein natürliches Konservierungsmittel. Ein Lorbeerblatt, das zu Mehl oder Reis gelegt wird, soll einen Rüsselkäferbefall verhindern. Er wird nicht nur zum Einlegen von Gurken, für Marinaden, Essig und Sülzen verwendet, er eignet sich auch für Fischgerichte, Wild, säuerliche Speisen, Suppen und Soßen, auch beim Pökeln von Fleisch, in Eintöpfen und an der Kartoffelsuppe. Er ist auch Bestandteil des Bouquet garni. Am aromatischsten sind frische Lorbeerblätter, die wie die getrockneten immer mit gekocht werden sollten, da sie ihr Aroma nur langsam freigeben.
Lorbeeressenzen und -salben werden zur äußerlichen Rheumabehandlung eingesetzt, Lorbeeröl äußerlich bei Verstauchungen und Quetschungen und hilft dann meist schnell. Bei Säuglingen hilft er äußerlich gegen Blähungen. Lorbeer wirkt antibakteriell, kann aber in größeren Dosen Rauschzustände erzeugen, besonders wenn Lorbeer als Tee verwendet wird.
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