Majoran

Botanisch: Majorana hortensis (Lippenblütler)

MajoranKüche Auf Grund seiner verdauungsfördernden Wirkung eignet sich Majoran besonders bei fetten Speisen wie Gans und Schmalz. Es gilt als "das" klassische Wurstkraut, besonders der Blutwurst, passt gut zu weißen Bohnen, Erbseneintopf, Suppen, Soßen, Pizza, Kartoffelsuppe, Sauerkraut, gehacktem Fleisch, Hammel- und Schweinefleisch, Fleischpastete und Füllmassen für Gans, zu Essig, Salaten, verschiedenen Gemüsen, Fleischgerichten, Käsespeisen, Knödeln und Bratkartoffeln. Majoran ist Bestandteil des Bouquet garni und der Hamburger Aalsuppe. Die Samen würzen Zuckerwaren und Getränke, das Öl wird in Likören und in der Parfümindustrie für Seifen und Pomaden verwendet.

Garten/Anbau Eigentlich ist Majoran eine mehrjährige Pflanze, sie ist aber nicht frostresistent. Ab März geschützt im Haus oder ab Mai im Freiland kann Majoran ausgesät werden. Die Samen sollten mit Sand bedeckt werden, da Majoran ein Dunkelkeimer ist. Majoran bevorzugt lockere, nährstoffreiche, humose Erde an einem sonnigen und windgeschützten Standort. Der beste Erntezeitpunkt ist kurz vor der Blüte, die Pflanzen werden eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten.

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