Meerrettich

Botanisch: Armoracia rusticana (Kreuzblütler)

MeerrettichpflanzenHeilkundeMeerrettich enthält ätherisches Öl, ist reich an Vitamin C und war deshalb ein Skorbut-Heilmittel. Darüber hinaus ist Meerrettich reich an den Aminosäuren Asparagin und Arginin und enthält antibiotische Stoffe, die in den Nieren und der Blase wirken, zusätzlich soll Meerrettich auch bei grippalen Erkrankungen helfen.

Geriebener Meerrettich wird zur Hautreizung eingesetzt und hilft dadurch bei Rheuma und Gicht, allerdings ist dabei Vorsicht angebracht. Auch bei Insektenstichen hilft geriebener Meerrettich auf der Stichstelle. In der Schwangerschaft oder bei Nierenkrankheiten ist Vorsicht geboten.

KücheGeriebener Meerrettich wird zu Fisch- und Fleischgerichten verwendet, zu Eier- und Quarkspeisen, Soßen, kaltem Braten (Roastbeef) und Würsten, Wild, Kürbis, Roten Rüben und Fischsuppen. Die jungen Blätter eignen sich als Zugabe zu Salaten. Nicht zu vergessen: Was wären die Bayern ohne ihren Radi? 

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