Botanisch: Mentha piperita (Lippenblütler)

Johannes Hartlieb gab bereits den ersten Tipp zu einer biologischen Schädlingsbekämpfung: "die myntzen hat auch dy art: wen man sy pflantzt zu andern kreutern und allermaist zu kol, do lat sy kain schedlich tier waxn, ... ."
Pfefferminze ist reich an ätherischem Öl (Japanisches Heilöl), das gegen Migräne, Erkältungskrankheiten und, besonders beliebt dank der Amerikaner, im Kaugummi verwendet wird. Pfefferminze beruhigt den Magen, hilft bei Darmbeschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Blähungen und regt die Produktion und Sekretion der Gallenflüssigkeit an. Ferner wird es bei Zahnschmerzen und Entzündungen im Mund angewendet. Das Pfefferminzöl findet Verwendung in Bonbons, Zahnpasten und Likören.
Nicht erst seit "Asterix bei den Briten" gilt die Pfefferminzsoße, allerdings zum Hammelbraten und nicht zum Wildschwein, als ein Nationalgericht der Briten. Roh oder mitgekocht wird Pfefferminze für Fleischgerichte, Fisch, Soßen, Suppen und Salate verwendet. Tomaten- und andere Cocktails, Obst- und Gemüsesalate, gedünstetes Gemüse, Quark und Farce gewinnen durch Minze. Das typische Minzblättchen als Garnierung beim Nachtisch ist schon fast sprichwörtlich geworden.
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Pfefferminze 2/4 |
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