Botanisch: Thymus vulgaris (Lippenblütler)

Die Verwendung von Thymian in der Küche ist vielfältig: zu Suppen, Gemüse (speziell Tomaten, Kartoffeln, Kürbis, Auberginen und Gemüsepaprika), Fisch, Blut- und Leberwürsten, Hackbraten, Nieren und Leberknödeln, für Füllungen, mit Wein und/oder Branntwein, Zwiebeln und Knoblauch zu Fleisch-, Wild- und Geflügelgerichten; zu Fleischbrühe und Schalentieren. Zitronenthymian passt besonders gut zu Geflügel, Fisch, scharfen Gemüsen, Fruchtsalat und Konfitüre. Auch der Thymian gehört zum Bouquet garni. Das Thymian- und Quendel-Öl findet bei der Herstellung von Mundwässern und Zahnpasten Verwendung.
Thymian benötigt einen sonnigen Platz. Nur wenn der Boden nährstoffarm ist, bildet Thymian sein volles Aroma aus. Ist der Boden zu nährstoffreich, werden die Triebe sehr empfindlich und können im Winter erfrieren bzw. vertrocknen. Thymian mag es trocken und mager, damit ist er eine ideale Steingartenpflanze.
Im März kann Thymian im Haus ausgesät werden. Die Samen keimen innerhalb von einer Woche. Für den Winter benötigt Thymian einen Schutz gegen Frost, wie Rosmarin und Salbei und wird daher mit Reisig abgedeckt. Kohlpflanzen profitieren davon, wenn Thymian in ihrer Nähe wächst.
Zitronenthymian ist empfindlicher gegen längere Frostperioden als der Echte Thymian und sollte daher gut abgedeckt oder besser ausgegraben und frostfrei überwintert werden.
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Thymian 2/3 |
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