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Kartoffelklöße
Das brauchen wir:
1-1¼ kg Kartoffeln, 1 TL Salz, (80 g Grieß,) 2 Eier, rund 50 g Mehl (Kartoffel- und/oder Weizen-), (1 Brötchen)
So wird's gemacht:
Am Vortag die Kartoffeln schälen und klein schneiden, in Salzwasser gar kochen. Die Kartoffeln abgießen und im Topf bei ausgeschalteter Platte "trocknen". Anschließend noch warm stampfen. Am nächsten Tag mit dem Salz, den Eiern (dem Grieß und dem altbackenen, in Würfel geschnittenen Brötchen) und dem Mehl einen Teig herstellen, aus dem sich mit bemehlten Händen Knödel formen lassen, ohne das größere Mengen Teig an der Hand kleben bleiben.
Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen, das Wasser zum Kochen bringen. Aus dem Teig Knödel formen und diese sofort in das Wasser geben. Die Hitze direkt reduzieren, damit das Wasser nicht mehr kocht, die Klöße je nach Größe 15-20 Minuten ziehen lassen.
Das gibt's noch zu sagen:
Es sollte sich um alte Kartoffeln handeln, die bereits eine Menge Wasser verloren haben. Je mehr Wasser in den Kartoffeln ist, desto größer ist die Gefahr, daß die Klöße auseinanderfallen. Die Klöße kommen bereits nach wenigen Minuten nach oben, sie sind dann noch nicht gar.
Die Mindestkochzeit von rund 10-15 Minuten sollte deshalb eingehalten werden. Kartoffelklöße können auch mit Muskatnuß gewürzt werden. Werden die Klöße mit einer entsteinten Zwetschge oder Bühler Pflaume gefüllt, in die ein Stück Würfelzucker anstelle des Kern gegeben wurde, ist ein Zwetschgenknödel geboren. Diese werden in (zerlassener Butter und) Zimt-Zucker gewälzt. Es ist dann ein schmackhaftes Hauptgericht entstanden.