Sauerbraten

Das brauchen wir:
1 kg Rinderbraten oder Pferdebraten, Salz, Pfeffer, ¼ l Essig, ¼ l Wasser, 1 Lorbeerblatt, 2 Möhren, 2 Zwiebeln, 10 Pfefferkörner, 6 Wacholderbeeren, 3 Nelken, Öl, 50-100 g Rosinen (ungeschwefelt), rund 30-40 g Honig- oder Lebkuchen

So wird's gemacht:
Die Zwiebeln vierteln, das Lorbeerblatt mit den Nelken auf einem Viertel feststecken, mit dem Wasser, dem Essig, dem Gemüse und den Gewürzen aufkochen, den Sud erkalten lassen. In den kalten Sud das Fleisch legen und mindestens 2-3 Tage marinieren lassen. Einmal am Tag das Fleisch wenden. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, trocken tupfen, und im Topf von allen Seiten in Margarine oder geschmacksneutralem Öl anbraten, salzen und pfeffern. Mit 1/8 l durchgeseihter Marinade ablöschen und rund 2 Stunden garen lassen. Sofort oder nach 1 Stunde die Rosinen und den Leb- oder Honigkuchen dazugeben, zwischendurch verkochte Flüssigkeit durch Wasser ersetzen. Der Honig- oder Lebkuchen bindet die Soße und gibt ihr einen besonderen Geschmack.

Das gibt's noch zu sagen:
Traditionell werden dazu Kartoffelklöße als Beilage gereicht. Die Mühe, selber welche herzustellen, lohnt sich. Anstelle von Leb- oder Honigkuchen kann als Bindemittel auch Speisestärke genommen werden. Dazu oder als Nachtisch schmeckt Backobst. Eine gehaltvolle Variante verwendet anstelle von Wasser Rotwein für die Marinade sowie ein Glas Likör. Die Marinade sollte dann nicht gekocht werden und nur eine Nacht einwirken. Vor dem Anrichten gehört dann ein weiteres Glas Likör in die Soße, ferner verfeinern Mandelblättchen (geröstet oder ungeröstet) den Braten. Anstelle eines einfachen Essigs kann auch Rotweinessig verwendet werden.

Infos | Kräuter | Gewürze | Rezepte | Über wuerzkraut | Impressum | barrierefrei

© Nature-Flash 2012

Wuerzkraut.de
Kräuter in vielen Sorten und Stauden für den Garten